Kernfunktionen und Merkmale
- Armantriebsunterstützung:
Die Hin- und Herbewegung der Arme wird durch mechanische Strukturen (wie Zahnräder, Ketten oder Hebelsysteme) in die Antriebskraft des Rollstuhls umgewandelt. Dies ist energiesparender als herkömmliche Handantriebe und eignet sich besonders für Benutzer mit schwacher Oberarmkraft oder Ermüdung (z. B. Menschen mit Rückenmarksverletzungen und Arthritis).
- Einstellbarer Widerstand:
Einige Modelle sind mit einer Widerstandseinstellung ausgestattet, um sich an unterschiedliche körperliche Kraftniveaus oder Rehabilitationstrainingsbedürfnisse anzupassen.
- Bidirektionaler Antrieb:
Durch Vorwärtsdrücken und Zurückziehen der Arme lässt sich der Rollstuhl vorwärts bewegen, wodurch das ständige Drücken der Felgen herkömmlicher Rollstühle vermieden wird.
- Kompatibilität:
Behält üblicherweise die traditionellen Handantriebsreifen bei und kann frei zwischen Hilfsantrieb und manuellem Modus umgeschaltet werden.
Anwendbare Personengruppen.
Menschen mit eingeschränkter Funktion der oberen Extremitäten:
z. B. Menschen mit Rückenmarksverletzungen (inkomplette Verletzung), Muskeldystrophie, Hemiplegie nach einem Schlaganfall.
Langzeitnutzer:
Es besteht die Notwendigkeit, den Verschleiß des Schultergelenks zu reduzieren (z. B. bei Personen, die aufgrund der Langzeitbelastung ein Risiko für Rotatorenmanschettenverletzungen haben).
Rehabilitation:
hilft dabei, die Beweglichkeit und Koordination der oberen Extremitäten wiederherzustellen.