Das Erste, was man beim Kauf eines Rollstuhls bedenken sollte, ist, ob man damit in die eigene Wohnung gelangen kann. Dies ist ein wichtiger Aspekt, der oft übersehen wird.
Die in den letzten Jahren entwickelten Elektrorollstühle sind benutzerfreundlicher und zusammenklappbar.
Insbesondere bei einigen älteren Elektrorollstühlen ist der Motor horizontal angeordnet. Selbst im zusammengeklappten Zustand ist das Volumen noch relativ groß. Bei den neueren Elektrorollstühlen hingegen ist der Motor vertikal eingebaut, wodurch sich das Packmaß deutlich verringert. Details hierzu finden Sie in der folgenden Abbildung.
Neben der Gesamtbreite des Rollstuhls sind für bequemes Sitzen folgende Maße erforderlich:
01. Breite und Tiefe des Sitzes
02. Abstand zwischen Sitzfläche und Pedalen Beim Messen der Breite und Tiefe der Sitzfläche muss ein gewisser Spielraum eingehalten werden. Sie können zu Hause einen Stuhl mit Rückenlehne finden und die Rollstuhlfahrer darauf probesitzen lassen.
03. Weiteres Zubehör. Zum weiteren Zubehör für den Rollstuhl gehören: Motor, Batterie, Haltegriffe, Bremsen, Universalräder, Kissen usw. Die Qualität eines Rollstuhls lässt sich hauptsächlich an Design und Material erkennen.
Hier erfahren Sie mehr über die Motoren und die Batterie.
Rollstuhlmotoren werden hauptsächlich in Bürstenmotoren und bürstenlose Motoren unterteilt.
Bürstenmotoren sind Motoren, bei denen sich im Inneren Bürsten befinden. Sie wandeln elektrische Energie in mechanische Energie um und bilden die Grundlage aller Motoren. Zu ihren Eigenschaften zählen schneller Anlauf, rechtzeitiges Bremsen, stufenlose Drehzahlregelung in einem großen Bereich sowie eine relativ einfache Steuerschaltung.
Der Bürstenmotor weist jedoch eine hohe Reibung, hohe Verluste, eine hohe Wärmeentwicklung, eine kurze Lebensdauer und eine geringe Ausgangsleistung auf.
Der bürstenlose Motor zeichnet sich durch geringe Geräuschentwicklung, ruhigen Lauf, lange Lebensdauer und niedrige Wartungskosten aus, daher wird der Kauf eines solchen Motors empfohlen.