SPEED KING SPORTS ROLLSTUHL & LC710L-30
Über das Produkt
Rollstühle sind für Athleten im Rollstuhlrennsport und in der Leichtathletik unverzichtbar. Ein speziell für Leichtathletik-Rennsport entwickelter Rollstuhl ist ausschließlich für diese Disziplinen zugelassen. Er verfügt über mindestens zwei große und ein kleines Rad. Kein Teil des Rollstuhls darf über die Nabe des Vorderrads hinausragen oder breiter sein als die Innenmaße der Naben der beiden Hinterräder. Die maximale Höhe des Rollstuhls über dem Boden beträgt 50 cm. Der maximale Durchmesser des großen Rades inklusive aufgepumptem Reifen darf 70 cm nicht überschreiten. Der maximale Durchmesser des kleinen Rades inklusive aufgepumptem Reifen darf 50 cm nicht überschreiten. Pro großem Rad ist nur eine einfache, runde Felge zulässig. Diese Regel kann für Personen, die einen Rollstuhl mit Einarmantrieb benötigen, außer Kraft gesetzt werden, sofern dies in ihrem medizinischen Ausweis und ihrer Wettkampf-ID vermerkt ist. Mechanische Zahnräder oder Hebel zur Fortbewegung des Rollstuhls sind nicht erlaubt. Es sind ausschließlich handbetriebene, mechanische Lenkvorrichtungen zugelassen. Bei allen Rennen ab 800 Metern muss der Athlet das/die Vorderrad(e) manuell sowohl nach links als auch nach rechts lenken können. Die Verwendung von Spiegeln ist bei Bahn- und Straßenrennen nicht gestattet. Kein Teil des Rollstuhls darf über die vertikale Ebene der Hinterkante der Hinterreifen hinausragen. Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, dass der Rollstuhl allen oben genannten Regeln entspricht. Veranstaltungen dürfen nicht verzögert werden, während ein Teilnehmer Anpassungen am Rollstuhl vornimmt. Die Rollstühle werden im Startbereich vermessen und dürfen diesen Bereich vor dem Start nicht verlassen. Bereits geprüfte Rollstühle können vor oder nach der Veranstaltung vom zuständigen Offiziellen erneut geprüft werden. Der für die Durchführung der Veranstaltung zuständige Offizielle entscheidet in erster Linie über die Sicherheit des Rollstuhls. Athleten müssen sicherstellen, dass während des Wettkampfs kein Teil ihrer unteren Extremitäten auf den Boden oder die Bahn fallen kann.
